Kurs Ost

Eine Reise durch den Hinterhof der ehemaligen Sowjetunion

4 Monate – 13 Länder – 17.000 Kilometer

Weite Steppen, heiße Wüsten, zerklüftete Bergregionen und ein Hauch Seidenstraße, das alles ist Zentralasien. Vier Monate waren Claudia und Andreas Hülsmann auf ihrer Reise durch den »Hinterhof« der ehemaligen Sowjetunion unterwegs. Mehr als 17.000 Kilometer legten sie auf ihren Motorrädern zurück und bereisten 13 Länder. Ihre Route führte sie zunächst quer durch die Türkei, bis in den äußersten Osten, zum 5.130 Meter hohen Ararat. Durch Georgien und Aserbaidschan ging es weiter zum Kaspischen Meer. In Turkmenistan durchquerten sie die Karakum Wüste, eine der heißesten Regionen Zentralasiens, in deren Zentrum der legendäre Gaskrater von Darwaza liegt. In Usbekistan folgten sie dem Verlauf der Seidenstrasse und besuchten die alten Städte Chiva, Buchara und Samarkand, die sich bis heute ihren orientalischen Charme erhalten haben.

In Tadschikistan trafen sie auf Marx und Engels. Die 6.700 Meter und 6.500 Meter hohen Berge recken sich im Pamir Gebirge direkt an der Grenze zu Afghanistan in den Himmel. Sie folgten dem Pamir Highway mit seinen bis zu 4.600 Meter hohen Pässen. Entlang der chinesischen Grenze ging es dann Richtung Kirgisien, dem Land der Jurten und Pferde. Es folgten die endlosen Steppen Kasachstans. Nach der Hitze Zentralasiens trafen sie nun auf die Kälte Sibiriens. Nachts fiel das Thermometer auf minus 12 Grad Celsius, tagsüber schafften es die Temperaturen gerade über den Gefrierpunkt. Dann die Nachricht in Krasnojarsk: einige hundert Kilometer weiter im Osten ist der erste Schnee gefallen – der Endpunkt dieser Reise, der Baikalsee, das eigentliche Ziel, war aber immer noch 1500 Kilometer entfernt ...

Multivisionsvortrag. Dauer ca. 100 min

Weitere Infos und Fotos von Andreas Hülsmann auf seiner Internetseite www.kvisel.de




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